Kreative Küche mit dem köstlichen Koloss

Der Kürbis ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt und gehört zu den typischen Herbstklassikern. Dabei ist er streng genommen gar kein heimisches Gemüse, denn ursprünglich stammt er aus Amerika. Heute ist er aber auch aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Dass es dabei nicht immer die obligatorische Kürbissuppe sein muss, zeigen wir euch mit unserem Rezept.

Wie eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt die moderne Regionalküche bereichert

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Wie lecker der kulinarische Herbst mit Kürbis sein kann und dass es dabei nicht immer die obligatorische Kürbissuppe sein muss, zeigten jetzt Jörg Haskenhoff aus dem Landgasthof Pappelkrug, Halle, und Federico Schimmenti aus dem Hotel Im Engel, Warendorf, auf dem Kürbishof Ordelheide in Steinhagen.

Streng genommen ist der Kürbis kein heimisches Gemüse, stammt er doch ursprünglich aus Amerika. Längst hat er sich jedoch auch in der westfälischen Esskultur etabliert. Allein über 70 Sorten hat die Familie Ordelheide auf ihrem Hof im ostwestfälischen Steinhagen-Brockhagen zu bieten, darunter auch viele Speisekürbisse. Verschiedenste Kürbisgerichte können aus Pfanne und Ofen gezaubert werden bis hin zum süßen Finale mit einem Kürbisdessert.

Durch Züchtung und Auslese hat sich weltweit eine Kürbisvielfalt von über 800 Sorten entwickelt. Rund 200 davon sindSpeisekürbisse, von denen der Hokaido, der Gelbe Zentner, der Muskatkürbis, der Spaghettikürbis  und der birnenförmige Butternusskürbis am bekanntesten sind. Einige Sorten lassen sich viele Monate lagern, z.B. der Butternut und der Muskatkürbis. Andere, wie der Hokaido, sollten recht bald verbraucht werden. Es empfiehlt sich, beim Einkaufen auf eine intakte Schale achten. Wer Kürbisse länger aufbewahren möchte, sollte diese direkt nach der Ernte zunächst für zwei bis drei Wochen Raumtemperatur nachreifen lassen. Wenn sich die Schale mit dem Fingernagel nicht mehr verletzen lässt, ist sie hart genug. Danach den Kürbis an einem kühlen (etwa 10° C) und trockenen Ort weiter lagern.

Botanisch gesehen handelt es sich beim Kürbis übrigens nicht um ein Gemüse, sondern um eine Beerenfrucht. Wegen der harten Schale wird er auch Panzerbeere genannt. Kürbis zählt zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen der Welt und liefert, je nach Sorte variierend, zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Vor allem der hohe Gehalt an Kalium und den Vitaminen E und B sowie reichlich pflanzlichen Ballaststoffen machen ihn wertvoll für unsere Ernährung. Zudem ist sein Fruchtfleisch sehr kalorienarm.

Am 31. Oktober endet die Kürbissaison. Den Abschluss bildet ein Brauch, der aus Amerika mittlerweile auch zu uns herübergeschwappt ist: Das Halloween-Fest, das bekannt ist für seine grausigen Kürbisfratzen. Wie sich das eigene Heim weit weniger gruselig verschönern lässt, demonstrierte Wilken Ordelheide mit selbstgeschnitzten „Kürbis-Mädchen“. Als Ideen für eine kreative Tischdeko wurden außerdem Kürbis-Windlichter und Kürbisvasen vorgestellt.

Auf leckere Gerichte von und mit Kürbis können sich Genießer in den kommenden Wochen auch im Landgasthof Pappelkrug und im Hotel Im Engel sowie in den weiteren Restaurants der Initiative Westfälisch Genießen freuen.

Durch Züchtung und Auslese hat sich weltweit eine Kürbisvielfalt von über 800 Sorten entwickelt. Rund 200 davon sind Speisekürbisse, von denen der Hokkaido, der Gelbe Zentner, der Muskatkürbis, der Spaghettikürbis und der birnenförmige Butternutkürbis am bekanntesten sind. Einige Sorten lassen sich monatelang lagern, z.B. der Butternut und der Muskatkürbis. Andere, wie der Hokkaido, sollten schneller verbraucht werden. Es empfiehlt sich, beim Einkaufen auf eine intakte Schale zu achten. Wer Kürbisse länger aufbewahren möchte, sollte diese direkt nach der Ernte zunächst für zwei bis drei Wochen Raumtemperatur nachreifen lassen. Wenn sich die Schale mit dem Fingernagel nicht mehr verletzen lässt, ist sie hart genug. Danach den Kürbis an einem kühlen (etwa 10° C) und trockenen Ort weiter lagern.

Unser Rezept-Tipp

Akkordeon Inhalt

150g Mehl
10g frische Hefe
4 Esslöffel Olivenöl
100ml lauwarmes Wasser
400g Kürbisfleisch
150g Ziegengouda
3 Zweige Rosmarin
1 Esslöffel Zitronensaft
Salz, Pfeffer
30g Pinienkerne

1. Hefeteig aus Mehl, Wasser, 1EL Öl und einer Prise Salz zubereiten (30 min gehen lassen)

2. Kürbis und Gouda dünn hobeln, Rosmarin fein hacken und alle restlichen Zutaten vermischen

3. Teig in Springform ausrollen und Kürbismasse darauf verteilen und Pinienkerne drüber streuen

4. Bei 200°C ca. 20-30 min backen
Viel Spaß beim Nachbacken!

Botanisch gesehen handelt es sich beim Kürbis übrigens nicht um ein Gemüse, sondern um eine Beerenfrucht. Wegen der harten Schale wird er auch Panzerbeere genannt. Zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe und sein hoher Gehalt an Kalium und pflanzlichen Ballaststoffen machen ihn richtig wertvoll für unsere Ernährung. Außerdem ist sein Fruchtfleisch sehr kalorienarm. Na dann: Guten Hunger!

Auf leckere Gerichte von und mit Kürbis könnt ihr euch im Herbst auch in den Westfälisch Genießen-Restaurants freuen.